LOVE.ME.ZERO

Die Installation LOVE.ME.ZERO versucht die Aufmerksamkeit von vorbei laufenden Menschen auf sich zu ziehen, indem sie Licht- und Sound-Rhythmen generiert. Mit einem Bewegungsmelder als einziges Sinnesorgan wird das Verhalten der Passant*innen analysiert. Wenn die Künstliche Intelligenz versagt, schalten sich die einzelnen Körper einer nach dem anderen ab, bis die Maschine stirbt.
Die Installation wurde ursprünglich, mit einem Blick auf die steigende Anzahl ungenutzter urbaner Flächen, für ein leer stehendes Schaufenster in der Werner-Hilpert-Straße in Kassel entworfen und außerdem in der Jeans-Etage und im Tokonoma-Apartment ausgestellt. Wir stellten uns die Frage, wie eine analoge Werbefläche konzipiert sein müsste, denken müsste, um gegenüber ihrer digitalen Konkurrenz marktfähig zu bleiben.
Die Konzeption entstand im Rahmen einer Seminarreihe in Kooperation zwischen dem Fachbereich Architektur der Universität Kassel und der Kunsthochschule Kassel.



Processing, Arduino, Tiefzug, LED-Technik
Isabel Paehr, Patrick Euler, Jan Houdek, Sylvia Kracht